Colin Bland

Kenneth Colin Bland (born 5 April 1938 in Bulawayo, Southern Rhodesia) is a former Rhodesian cricketer who played in 21 Tests for South Africa in the 1960s.

Bland was educated at Milton High School. He made his first class debut for Rhodesia as a schoolboy against Peter May’s MCC and went on to represent them 55 times from 1956 to 1968. He later played for the South African provincial sides Eastern Province and Orange Free State. A tall and elegant right-handed batsman, Bland broke into the South African Test team in 1961, and was a regular until 1966-67. As South Africa in the apartheid era played Test cricket only against England, Australia and New Zealand, his career was restricted to just 21 Tests, in which he scored 1,669 runs, including three centuries. His highest Test score came in the Second Test against England at Johannesburg in 1964-65; South Africa followed on 214 behind, and was 109 for 4 in the second innings when Bland came in and hit 144 not out in just over 4 hours to save the match.

Bland’s chief fame, though, rested on his fielding. By common consent the finest cover fieldsman of his time, and rated by some as the finest ever, he was able to the turn the course of whole matches. His spectacular run out of Ken Barrington in the Lord’s Test of 1965, followed by a similar dismissal of Jim Parks, may have prevented England from establishing a match-winning first innings lead, the match eventually being drawn. Brian Johnston recalled of the 1965 tour, „For the first time I heard people saying that they must go to a match especially to watch a fielder.“

Bland was a Wisden Cricketer of the Year in 1966; he is one of only two players so honoured (the other is Stuart Surridge) to be depicted in the accompanying portrait fielding, rather than batting, bowling or keeping. When Wisden asked Peter van der Merwe in 1999 to name the five outstanding cricketers of the twentieth century, he included Colin Bland, saying, „He revolutionised the attitude to fielding, and set a standard not yet equalled.“

Bland retired from Test cricket after injury forced him out of the side after the First Test in 1966-67. He continued to play first-class cricket in South Africa until the 1973-74 season.

Great Plain of the Koukdjuak

The Great Plain of the Koukdjuak is located in the Qikiqtaaluk Region, Nunavut within the Canadian Arctic. It is the namesake of the Koukdjuak River in western Baffin Island on the southeastern coast of Foxe Basin. It stretches from Cory Bay to Hantzsch Bay, and then inland.

The plain is about 120 mi (190 km) long, 60–90 mi (97–145 km) wide and has an area of 15,777.98 km2 (6,091.91 sq mi). It is characterized as a broad, flat, water-logged lowland with a tidal zone that may extend as far as 15 km (9.3 mi) inland. The Plain’s boundaries include raised beach ridges 25–80 km (16–50 mi) inland and granite outcrops to the south. Its tundra covers clay soils, limestone and shale bedrock.

It is notable for migratory bird and wildlife (Barren-ground caribou crossing) habitat. The plain supports the largest goose colony in the world. It is a breeding ground or habitat for lesser snow geese, Canada geese, oldsquaw, king eider, common eider, and Atlantic brant. It is a natural habitat for shorebirds, such as the red phalarope. It is classified as an Important Bird Area, an International Biological Program designated site and a Key Habitat Site.

Coordinates:

Ganzzahlige unimodulare Matrix

Eine ganzzahlige unimodulare Matrix, im entsprechenden Kontext auch nur unimodulare Matrix, ist in der Algebra eine quadratische Matrix, deren Einträge alle ganzzahlig sind und deren Determinante





1




{\displaystyle 1}


oder









1




{\displaystyle -1}


ist. Diese Bedingung ist äquivalent dazu, dass die Einträge ganzzahlig sind, die Matrix invertierbar ist, und die inverse Matrix ebenfalls nur ganzzahlige Einträge besitzt. Die ganzzahligen unimodularen Matrizen mit





n




{\displaystyle n}


Zeilen und Spalten bilden mit der Matrizenmultiplikation die allgemeine lineare Gruppe





G


L


(


n


,



Z



)




{\displaystyle GL(n,\mathbb {Z} )}


.

Eine quadratische Matrix





A








Z




n


×



n






{\displaystyle A\in \mathbb {Z} ^{n\times n}}


heißt unimodular, falls für ihre Determinante

gilt.

Die Matrix

ist unimodular: Ihre Determinante ist





det


(


A


)


=


2






3






5






1


=


1




{\displaystyle \det(A)=2\cdot 3-5\cdot 1=1}


. Die inverse Matrix

ist wiederum ganzzahlig und unimodular. Wichtige Klassen ganzzahliger unimodularer Matrizen sind Permutationsmatrizen, für die genau ein Eintrag pro Zeile und Spalte





1




{\displaystyle 1}


ist, und monomiale Matrizen, bei denen genau ein Eintrag pro Zeile und Spalte





+


1




{\displaystyle +1}


oder









1




{\displaystyle -1}


ist, und alle übrigen Einträge





0




{\displaystyle 0}


sind.

Jede ganzzahlige unimodulare Matrix ist regulär und ihre Inverse ist wiederum ganzzahlig und unimodular. Auch das Produkt zweier unimodularer Matrizen





A


,


B








Z




n


×



n






{\displaystyle A,B\in \mathbb {Z} ^{n\times n}}


ergibt wieder eine unimodulare Matrix aufgrund des Determinantenproduktsatzes

Die ganzzahligen unimodularen Matrizen mit einer festen Anzahl an Zeilen und Spalten bilden daher mit der Multiplikation eine Gruppe, die allgemeine lineare Gruppe





G


L


(


n


,



Z



)




{\displaystyle GL(n,\mathbb {Z} )}


. Anders ausgedrückt handelt es sich um die Automorphismengruppe der freien abelschen Gruppe vom Rang





n




{\displaystyle n}


,







Z




n






{\displaystyle \mathbb {Z} ^{n}}


, mit komponentenweiser Addition. Auch das Kronecker-Produkt zweier unimodularer Matrizen





A








Z




n


×



n






{\displaystyle A\in \mathbb {Z} ^{n\times n}}


und





B








Z




m


×



m






{\displaystyle B\in \mathbb {Z} ^{m\times m}}


ergibt wieder eine unimodulare Matrix, denn es gilt

In der Festkörperphysik und insbesondere der Kristallographie treten ganzzahlige unimodulare Matrizen als Transformationen zwischen primitiven Einheitszellen auf: Es lässt sich eine Operation der unimodularen Matrizen auf dem







R




n






{\displaystyle \mathbb {R} ^{n}}


so wählen, dass sie ein gegebenes Gitter auf sich selbst und jede primitive Einheitszelle eines Gitters wiederum auf eine solche abbilden. Je zwei primitive Einheitszellen lassen sich über eine unimodulare Matrix ineinander überführen.

In der kommutativen Algebra werden unter anderem Matrizen über kommutativen Ringen betrachtet. Eine Matrix mit ganzzahligen Einträgen ist gerade eine Matrix über dem Ring der ganzen Zahlen. Es gilt allgemein, dass eine quadratische Matrix über einem kommutativen Ring mit Eins genau dann invertierbar ist, wenn ihre Determinante eine Einheit ist, das heißt, wenn ihre Determinante in dem zugrundeliegenden Ring invertierbar ist. Im Ring der ganzen Zahlen sind





1




{\displaystyle 1}


und









1




{\displaystyle -1}


die einzigen beiden Einheiten (das heißt, sie sind die einzigen ganzen Zahlen mit einem ganzzahligen Kehrwert). Der Beweis ist konstruktiv durch Verwendung der Adjunkten möglich.

Yale University Art Gallery

Die Yale University Art Gallery ist ein Museum in New Haven, USA. Sie gehört zur Yale University und ist das älteste Kunstmuseum einer Universität der westlichen Hemisphäre.

Die Yale University Art Gallery wurde 1832 gegründet, was entscheidend auf John Trumbull zurückgeht. Hierüber existieren unterschiedliche Eigenangaben seitens der Yale University:

Trumbull entwarf selbst die Bildergalerie in Yale, welche am 25. Oktober 1832 eröffnet wurde.

Yales Sammlung wurde schnell zu groß für die Trumbull-Galerie, weshalb sie 1867 in die Street Hall umzog. Die Trumbull-Galerie wurde dann als Amtssitz des Präsidenten und des Schatzmeisters der Universität verwendet, bis sie 1901 abgerissen wurde.

Im Herbst 1926 begann der Bau eines neuen Gebäudes, welches die bis dahin an verschiedenen Orten des Campus befindlichen Kunstsammlungen der Yale University zusammenführen und Platz für weiteres Wachstum bereitstellen sollte. Die von Egerton Swartwout entworfene Gallery of Fine Arts („Galerie der schönen Künste“) wurde am 27. September 1928 eröffnet. Das Swartwout Gebäude beinhaltet auch heute noch Teile der Sammlung.

Das heutige Hauptgebäude der Yale University Art Gallery wird als erstes Meisterwerk von Louis I. Kahn angesehen. Bei seiner Eröffnung im November 1953 umfasste die Yale University Art Gallery and Design Center weitreichende, offene Räume zur Kunstausstellung und Platz für Ateliers der Kunst- und Architektur-Studenten.

Das Hauptgebäude wurde aus Stein, Beton, Glas und Stahl erbaut. Es besitzt eine fensterlose Wand an seiner Hauptfassade. Das sogenannte „Kahn-Gebäude“ war ein radikaler Bruch der neogotischen Tradition, welche große Teile des Campus und das angrenzende Swartwout-Gebäude verkörpern. Es erhielt sowohl für seine Schönheit, die Geometrie und das Licht, als auch für die Ingenieursleistung Lob.

Eingang des Hauptgebäudes

Treppenraum im Kahn-Gebäude

Dreieckige Decke im Kahn-Gebäude

Der Swatroom

Das Museum verfügt über mehr als 185.000 Werke. Diese sind in zehn Bereiche unterteilt:

Alleine im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst gibt es beispielsweise Werke von Paul Cézanne, Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Marcel Duchamp, Piet Mondrian, Eva Hesse und Roni Horn.

Mariotto Albertinelli: Die Versuchung von Adam und Eva

Lucas Cranach der Ältere: Die Kreuzigung mit dem konvertierten Centurio

Hieronymus Bosch: Allegorie von Völlerei und Lust

Édouard Manet: Junge Frau liegend in spanischem Kostüm

Claude Monet: Der Garten des Künstlers in Giverny

Claude Lorrain: Landschaft mit Hirten

Assyrisches Relief: Geist mit Menschenkopf bewässert heiligen Baum

George Stubbs: Löwe attackiert Pferd

Koordinaten:

Portugiesische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)

Die portugiesische U-21-Fußballnationalmannschaft ist eine Auswahlmannschaft portugiesische Fußballspieler. Sie gehört zur Federação Portuguesa de Futebol und repräsentiert sie auf der U-21-Ebene, in Freundschaftsspielen gegen die Auswahlmannschaften anderer nationaler Verbände, aber auch bei der Europameisterschaft des Kontinentalverbandes UEFA. Spielberechtigt sind Spieler, die ihr 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die portugiesische Staatsangehörigkeit besitzen. Bei Turnieren ist das Alter beim ersten Qualifikationsspiel maßgeblich.

Das erste U-21-Länderspiel bestritt Portugal am 21. April 1971 gegen Spanien. In der torlosen Partie liefen unter anderem die späteren A-Mannschaft-Spieler Manuel Bento und Toni auf. Das erste offizielle Spiel der Mannschaft endete mit einem 2:1-Sieg über Luxemburg in der Qualifikation zur ersten U-21-Europameisterschaft 1978.

Bis einschließlich 1992 konnte sich die U-21-Auswahl Portugals für keine Europameisterschaft qualifizieren. Erst zur Euro 1994 gelang die erste Teilnahme. Im Viertelfinale musste die Mannschaft gegen Polen antreten und konnte klar in zwei Spielen mit einem Gesamtergebnis von 5:1 gewinnen. Im Halbfinale trafen die Südeuropäer dann auf den Landesnachbarn Spanien, wobei sich die Portugiesen mit 2:0 durchsetzten. Am 20. April 1994 in Montpellier trat das Team dann dem Titelverteidiger Italien gegenüber. Nach 90 Minuten hatte es 0:0 gestanden. Erst in der Verlängerung setzten sich die Italiener mit 1:0 durch.

1996 bei der EM in Spanien konnten sich die Portugiesen zum zweiten Mal in Folge qualifizieren. Gleich im Viertelfinale musste die Mannschaft gegen den Finalgegner aus Italien antreten. Das Hinspiel konnte das Team mit 1:0 für sich entscheiden, verlor aber das Rückspiel mit 0:2, so dass der Traum von einer erneuten Endspielteilnahme schon frühzeitig geplatzt war.

Die beiden Turniere 1998 und 2000 verpassten die Portugiesen und scheiterten bereits in ihren Qualifikationsrunden.

Erst zur Europameisterschaft 2002 qualifizierten die Iberer wieder. Zusammen mit Italien, dem Gastgeber Schweiz und England wurde die Mannschaft in Gruppe A gelost. Im Auftaktspiel gegen Italien erreichte das Team ein 1:1 gegen den Dauerrivalen Italien. Durch eine 0:2-Niederlage am zweiten Spieltag gegen die Schweiz war man vor dem letzten Spieltag gegen England gezwungen auf italienische Schützenhilfe zu hoffen. Diese spielten in ihrem dritten Spiel gegen die Schweiz. Obwohl Portugal 3:1 gewinnen konnte, reichte dieses Ergebnis nicht. Die Schweizer trennten sich 0:0 von Italien und qualifizierten sich nur auf Grund des besseren Torverhältnisses für das Viertelfinale.

2006 waren die Portugiesen als Gastgeber bereits qualifiziert. In Gruppe A wurde ihnen Deutschland, Serbien und Montenegro und Frankreich zugelost. Nach nur einem 1:0-Sieg gegen Deutschland aus drei Partien war bereits nach der Vorrunde Schluss für die Südeuropäer.

Ein Jahr später, 2007, und nicht wie üblich alle zwei Jahre, fand bereits die nächste Europameisterschaft statt. Mit vier Punkten und einem Torverhältnis von 5:2 wurde das Viertelfinale verpasst und nur Platz drei in der Vorrunde erreicht.

Bemerkung: Zwischen 1978 und 1992 wurde die Endrunde einer U-21-Europameisterschaft nicht in einem Land ausgetragen, sondern durch Hin- und Rückspiele in den jeweiligen teilnehmenden Nationen absolviert.

Aufgelistet sind alle stattgefundenen und geplanten Länderspiele jenseits der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2015. Die Ergebnisse werden aus portugiesischer Sicht genannt.

Der Kader umfasst jene Spieler, welche für das U21-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein am 24. März 2016 nominiert wurden. (Stand Spiele + Tore: 21. März 2016)

Die folgenden Spieler gehören zwar nicht zum aktuellen Kader, wurden aber zumindest in den letzten zwölf Monaten nominiert.

11. Juli 2015

11. Juli 2015

(Auswahl)

Albanien | Andorra | Armenien | Aserbaidschan | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | England | Estland | Färöer | Finnland | Frankreich | Georgien | Gibraltar | Griechenland | Irland | Island | Israel | Italien | Kasachstan | Kroatien | Kosovo | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Malta | Mazedonien | Moldawien | Montenegro | Niederlande | Nordirland | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | San Marino | Schottland | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ukraine | Ungarn | Wales | Weißrussland | Zypern

Ehemalige europäische Nationalmannschaften: DDR | Jugoslawien | Serbien-Montenegro | Tschechoslowakei | UdSSR

U-15 | U-16 | U-17 | U-18 | U-19 | U-20 | U-21 | A-Mannschaft

Recker Moor

IUCN-Kategorie IV − Habitat-/Species Management Area

Moorflächen mit fruchtendem Wollgras und dem Schnepfenturm

Das Recker Moor ist ein 3,45 km² großes Naturschutzgebiet nordöstlich von Recke in der Bauerschaft Langenacker. Es bildet zusammen mit dem Mettinger Moor das FFH-Gebiet „Mettinger und Recker Moor“ (FHH-Gebietsnummer 3612-301, Größe ca. 426 ha). Es gehört zu den am besten erhaltenen Moorgebieten in Nordrhein-Westfalen.

Das Naturschutzgebiet „Recker Moor“ ist ein Rest des ehemals rund 50 km² großen „Vinter Moores“, dessen Entwicklung zu einem Hochmoor vor etwa 5000 Jahren einsetzte. Torfabbau, Entwässerung und die landwirtschaftliche Nutzung führte fast bis zum vollständigen Verschwinden des bis zu 3 m tiefen Moores, bevor der Recker Teil im Jahr 1971 unter Naturschutz gestellt wurde. Das unmittelbar angrenzende Mettinger Moor folgte 1986.

Im Recker Moor ist noch die ursprüngliche Hochmoorvegetation vorzufinden, in der das Torfwachstum wieder begonnen hat, während das Mettinger Moor größtenteils aus Feuchtwiesen und Moorbirkenwald besteht. Das Gebiet bietet einer Vielzahl von Pflanzen- und Vogelarten einen Lebensraum, darunter vielen bedrohten Arten wie zum Beispiel Krickente, Bekassine, Uferschnepfe, Großer Brachvogel, Schafstelze oder auch Braunkehlchen. Unter den neun heimischen Torfmoosarten soll sich zudem das äußerst seltene Weiche Torfmoos (Sphagnum molle) befinden.

Ursprünglich wurde das gesamte Moor Vinter Moor oder in manchen Schriften auch Espeler Moor genannt. Das ursprüngliche Moor erfasste weite Teile der Orte Neuenkirchen, Recke und Mettingen. Mit der zunehmenden Kultivierung der verbliebenen Moorflächen entstanden die Bezeichnungen Recker Moor für das verblieben Restmoor auf dem Gebiet der Gemeinde Recke und das Mettinger Moor für die entstandenen Feuchtwiesen im Mettinger Gemeindegebiet. Da sich fast alle der heute intakten Moorflächen auf Recke konzentrieren, wird heutzutage vom Recker Moor gesprochen.

Das Vinter Moor entstand vor ungefähr 6000 Jahren aus einem Kiefern – Birken – Bruchwald. Bis um 1700 wuchs die Moorfläche, ohne durch menschliche Einflüsse gestört zu werden, und erreichte zu dieser Zeit seine größte Ausdehnung von ungefähr 50 km². Durch erste Handtorfstiche und die Moorbrandkultur begann darauf hin die Zerstörung des Moorgebietes. Der gestochene Torf wurde als Stalleinstreu oder zum Heizen verwendet, auf den Moorbrandflächen wurde Buchweizen angebaut.

Durch den Bau des Moorkanales 1870, welcher das Wasser des Moores Richtung Hopsten abführt, wurde die Kultivierung extrem beschleunigt. Nun konnte erstmals die Moorfläche systematisch großflächig entwässert werden. Im Ersten Weltkrieg wurde durch gefangene Soldaten das Entwässerungsnetz stark vergrößert. Später wurde diese Maßnahme durch Erwerbslose weitergeführt und gipfelte 1926 in der Fertigstellung des Moorhufendorf Rothershausen mitten im Moor.

Nach der Errichtung von Entwässerungsgräben wurden Verbindungsgräben ausgeworfen und das Gebiet mittels der Deutschen Hochmoorkultur urbar gemacht. In 80 cm Tiefe wurden Tonröhren verlegt, um das Entwässern zu unterstützen. Auf der Bodendecke wurde die Vegetation beseitigt, die Oberfläche gewalzt und mit Kalk, Phosphat und Kupferschlacke gedüngt. Von 1916 bis 1926 ließen sich in Rothershausen 25 Siedler mit ihren Familien nieder.

Im Recker und Mettinger Bereich wurde hauptsächlich nur südlich des Moorkanals die Moorfläche in Acker oder Grünland umgewandelt. Im nördlichen Bereich war seit 1919 das Mettinger Torfwerk aktiv. Im und vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der Abbau von Brenntorf per Hand wieder stark zu. Trotz des nahen Bergwerkes Ibbenbüren war der Brenntorf in der Region ein wichtiger Brennstoff in der Notzeit. 1939 wurde der Grenzgraben auf der Landesgrenze gezogen.

Von 1951 bis 1954 war der Mammutpflug der Firma Ottomeyer in Recke und Mettingen im Einsatz. Im Gebiet der Gemeinde Neuenkirchen wurde noch zu späterer Zeit Moorfläche tiefgepflügt.

Mettinger Torfindustrie

Das Mettinger Torfwerk wurde 1919 in Betrieb genommen. Seine Abbaugebiete konzentrierten sich hauptsächlich auf den Bereich der Gemeinde Mettingen aber auch in Recke. Die Torfgewinnung weitete sich so weit aus, dass 1952 schon abgetorfte Gebiete aufgeforstet oder in Acker- und Grünland umgewandelt wurden.

Bereits in den Sechzigerjahren gab es seitens Naturschützern das Anliegen, verbleibende Moorflächen unter Schutz zu stellen. 1969 brannte die Torffabrik ab, es wurde jedoch weiterhin Torf abgebaut. 1974 endete der Torfabbau durch das Mettinger Torfwerk, sein Besitzer war im Moor tödlich verunglückt. Heute zeugt nur die Bushaltestelle Torfwerk von der ehemaligen Anlage.

Vinter Torfindustrie

Das Torfwerk Vinter Torfindustrie wurde 1930 in Betrieb genommen. Es stellte hauptsächlich Streu- und Düngetorf her. 1991 stellte das Torfwerk den Betrieb ein. Die verbleibende, ehemalige Abbaufläche ist seitdem brachliegend und mittlerweile stark von Birken bewachsen.

Am 20. Mai 2009 wurde das Torfstecherdenkmal des Heimatvereins Recke an der Rothershausener Straße eingeweiht. Es soll an die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erinnern, als viele Recker im Moor Torf stachen, um sich mit Brennstoff zu versorgen. Die Anregung zu dem Denkmal gab der Recker Heimatforscher Werner Heukamp. Die künstlerische Gestaltung wurde von Josef Struck umgesetzt.

Justice League

Justice League (på norsk tidligere kjent som Lovens Voktere) er navnet på en gruppe superhelter som opptrer i DC Comics‘ tegneserieutgivelser. Konseptet ble unnfanget av forfatter Gardner Fox, tegner Mike Sekowsky og redaktør Julius Schwartz. Gruppen ble introdusert i The Brave And the Bold nr. 28 (1959) og fikk et eget hefte i 1960. Gruppens medlemssammensetning er varierende, men DCs mest kjente superhelter, som Superman, Batman, Wonder Woman, Green Lantern og The Flash, er som regel med.

I likhet med mange av de nye superheltseriene DC lanserte rundt 1960, baserer Justice League seg på et eldre konsept, nemlig Justice Society of America, en serie Gardner Fox skrev i 1940-årene.

Justice League har stort sett vært kontinuerlig utgitt i eget hefte siden 1960, men med forskjellige titler, som Justice League of America, Justice League International og JLA. Fox og Sekowsky produserte serien gjennom det meste av 1960-tallet. Siden har mange andre arbeidet med serien, blant andre Dennis O’Neil, Len Wein, Steve Englehart, Gerry Conway, Grant Morrison og Mark Waid.

I Norge er Justice League blant annet blitt utgitt i heftene Gigant og DC Presenterer.