Wolferts (Dipperz)

Koordinaten:

Wolferts ist mit m der höchstgelegene Ortsteil der Gemeinde Dipperz im Landkreis Fulda in Hessen.

Das kleine Dorf Wolferts ist rund viereinhalb Kilometer vom Kernort Dipperz entfernt und liegt östlich davon am Fuß des bewaldeten Stellbergs (m) in der Rhön. Mit dem Stellberg liegt in der Gemarkung Wolferts die höchste Erhebung aller Ortsteile der Gemeinde Dipperz. Rund 1000 Meter nordwestlich der Dorflage gehört auch die Gehöftgruppe Altenrain zur Gemarkung Wolferts. Durch die Gemarkung fließen der Öchenbach und der Igelbach nach Westen. Beide gehören zum Talsystem der Wanne, einem rechten östlichen Zufluss der Haune. Die Gemarkungsfläche beträgt 271 Hektar (1961), davon sind 26 Hektar bewaldet.

Der Name Wolfshart wurde erstmals in der Wildbann-Grenzbeschreibung des Zunderhart aus dem Jahre 1012 genannt.

Zum regionalen Abschluss der Gebietsreform in Hessen verloren letzte kleine Gemeinden wie Wolferts kraft Gesetzes ihre Eigenständigkeit. So wurden mit Wirkung vom 1. August 1972 die Gemeinden Armenhof, Dipperz, Dörmbach, Finkenhain, Friesenhausen, Kohlgrund, Wisselsrod und Wolferts zu einer Gemeinde mit dem Namen Dipperz zusammengeschlossen.

Durch Wolferts führt die Landesstraße 3330, die von Langenbieber über Kleinsassen nach Poppenhausen (Wasserkuppe) führt

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. Auch die Kreisstraße 24 nach Finkenhain führt durch das Dorf.

Domänenstraße (Trier)

Die Domänenstraße ist eine Straße im Trierer Stadtteil Kürenz. Sie verbindet die Schönbornstraße mit der Avelsbacher Straße. Benannt ist die Straße nach der staatlichen Weindomäne Trier. Durch die Straße verkehrt auch eine Buslinie zur Universität Trier. Sporadisch wird die Straße auch als Geschäftsstraße genutzt.

An der Straße befinden sich verschiedene bedeutende Kulturdenkmäler, unter anderem das Kürenzer Schlösschen mit seinem Schlosspark. An der Domänenstraße 94 befindet sich die Katholische Pfarrkirche St. Bonifatius, welche sowohl straßenbild- als auch innerhalb von Kürenz ortsbildprägend ist (siehe Bild). Als Baudenkmäler sind außerdem die Häuser 29 und 38 eingestuft. Weitere historische Gebäude an der Straße (u

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. a. die Hausnummern 24, 30 und 40) wurden aus verschiedenen Gründen abgebrochen, darunter vor allem das klassizistische Bürgerhaus mit der Hausnummer 40.

Die Domänenstraße ist Teil eines Konzepts zur Verkehrsverbesserung in stark verkehrsbelasteten Straßen in Kürenz, insbesondere hinsichtlich Lärm- und Abgasbelastung. Der Stadtteil Kürenz ist nämlich sowohl durch Berufsverkehr als auch Verkehr zur Universität hinsichtlich der genannten Belastungen stark beeinträchtigt.

An der Ecke Avelsbacher Straße befand sich ab 1964 eine Tankstelle von Aral, die 2014 jedoch stillgelegt und abgerissen wurde

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. Laut Angaben des Betreibers habe sich die Tankstelle wirtschaftlich nicht mehr rentiert, sodass eine innerstädtische Brache entstanden wäre. Daher soll auf der entstandenen Brache eine neue Wohnanlage entstehen.

Isolation (Biologie)

Isolation in der Biologie bezieht sich auf:

Siehe auch: Isolationsmechanismen

Die reproduktive Isolation entsteht dadurch, dass Mutationen im generativen System eines Organismus eine Unterbrechung des Genflusses zwischen den Organismen einer Art hervorrufen.

Diese Art der Isolation spielt vor allem bei Organismen mit sexueller Fortpflanzung eine Rolle. Dazu gehören viele Tiere, Pflanzen und Protisten, aber auch Bakterien, die durch Konjugation Gene austauschen können.

Als präzygotisch oder progam werden Mechanismen bezeichnet, die eine Paarung oder Befruchtung und damit die Bildung einer Zygote verhindern: Sie können verschiedene Ebenen des generativen Systems betreffen:

Postzygotisch oder metagam sind Mechanismen, die Paarung oder Befruchtung zwar erlauben

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, aber verhindern, dass sie zum Erfolg führen, d.h. die Nachkommen sind entweder nicht lebensfähig oder (stark) benachteiligt.

Verschiedene Populationen einer Art leben im selben Gebiet, nutzen aber die Ressourcen auf unterschiedliche Weise, haben also unterschiedliche ökologische Nischen gebildet. Dies kann zu einer Aufspaltung der Population und letztendlich zur Bildung von zwei getrennten Arten führen

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. Die unterschiedliche Einnischung von Teilpopulationen in demselben Lebensraum führt aber nur dann zu der Entstehung neuer Arten, wenn die Fortpflanzungsfähigkeit zwischen ihnen durch zusätzliche Merkmalsänderungen eingeschränkt oder unterbrochen wird.

Hier werden zwei Populationen durch geografische Barrieren voneinander getrennt. Kommt es in den verschiedenen Populationen zu Mutationen, die zur reproduktiven Isolation führen, haben sich neue Arten etabliert. Dies nennt man Allopatrische Artbildung.

Welche Barrieren wirksam sind, hängt von der Art und Weise der Verbreitung der Organismen ab. So stellen die Ozeane für flugunfähige Landtiere eine Barriere dar, nicht aber für die Kokospalme. Weitere Barrieren können Gebirge, Flüsse und Wüsten sein.

Gebirgsentstehung, Kontinentaldrift und Eiszeiten sind Veränderungen, die nur langsam vonstattengehen. Über lange Zeiträume hinweg ist der Genfluss zwischen benachbarten Populationen kaum eingeschränkt. Erst wenn die Barriere groß genug ist, kann es zu einer unterschiedlichen Entwicklung der Populationen kommen.

Die heutige geografische Verteilung nah verwandter Arten oder das Auftreten endemischer Arten sowie die Kenntnis der geologischen und klimatologischen Veränderungen und die Möglichkeit ihrer Datierung erlauben die Bestimmung der Zeiträume, in welchen neue Arten aus einer Stammart entstanden sein können.

Beispiel:

Da eine geographische Isolation keine zwingende Voraussetzung für eine reproduktive Isolation ist, muss sie nicht immer mit deutlichen morphologischen Veränderungen einhergehen:

In den USA existieren Schwesterarten von Drosophila, die morphologisch nicht unterscheidbar und nicht kreuzbar sind. Auf Hawaii sind Drosophila-Arten zu finden, die geographisch voneinander getrennt sind, sich morphologisch deutlich unterscheiden und trotzdem miteinander kreuzbar sind.

Dies ist einer der Gründe, warum Stammbäume, die nur auf der Interpretation der morphologischen Befunde beruhen, nicht eindeutig sind und diskutiert werden. Durch ergänzende Untersuchungen der entsprechenden rezenten Arten lassen sich aber die Möglichkeiten an verschiedenen Stammbäumen einschränken.

Enno Rudolph Brenneysen

Enno Rudolph Brenneysen (* 26. Oktober 1669 in Esens; † 22. September 1734 in Aurich) war unter Georg Albrecht Kanzler Ostfrieslands.

Brenneysen besuchte das Ulrichsgymnasium Norden. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Halle trat Brenneysen 1697 als Regierungs- und Kanzleirat in den Landesdienst ein. 1708 wurde er Vizekanzler und 1720 schließlich Kanzler und Direktor des geheimen Rates. Unter der Herrschaft Georg Albrecht führte er relativ uneingeschränkt die Regierungsgeschäfte und versuchte in Ostfriesland ein System des religiös geprägten Absolutismus zu etablieren. Dies musste jedoch dazu führen, die schon bestehenden Spannungen zwischen dem Fürsten und den Ostfriesischen Ständen zu vertiefen

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. 1726/27 kam es daraufhin zum so genannten Appell-Krieg. Der Fürst ging zwar als Sieger aus diesem Konflikt hervor und selbst die an der Spitze der renitenten Stände stehende Stadt Emden unterwarf sich. Ausgerechnet Brenneysen wurde nun Verhandlungsführer des Grafenhauses. Sein schlechtes Verhandlungsgeschick vereitelte jedoch eine friedliche Einigung der an dem Konflikt beteiligten Parteien. Obwohl Kanzler und Fürst eine strenge Bestrafung der Renitenten forderten, wurden diese 1732 vom Kaiser amnestiert.

Seine Dissertation Das Recht Evangelischer Fürsten In Theologischen Streitigkeiten () wurde von 1696 von Christian Thomasius veröffentlicht.

Zu den Verdiensten Brenneysens gehört die Anfang des 18. Jahrhunderts von ihm niedergeschriebene „Ostfriesische Historie und Landesverfassung“

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. Ferner Übersetzte er das Tractat von Ostfrießland () von Ubbo Emmius.

Die Familie stammt ursprünglich aus der Pfalz sein Urgroßvater Johann Ludwig Brenneysen († 1627) war 1584 als Kabinettssekretär nach Ostfriesland gekommen. Dessen Sohn Enno Ludwig Benneysen wurde Amtmann zu Tidofeld und Jennelt.

Die Eltern von Enno Rudolph Brenneysen waren Carl Johann Ludwig Brenneysen († 1682) und dessen Ehefrau Fennke Schlecht, die Tochter des Bäckers Wichmann Schlecht aus Esens. Er selbst heiratete 1699 Helene Sophie Becker (* 20. Juli 1676; † 1726), die Tochter des Advokaten Gottfried Becker (* 8. März 1643; † 20. Januar 1704), Amtmann in Esens, und der Friederike Scheibler (* 23. Oktober 1638; † 29. Januar 1711). Die Ehe blieb kinderlos. Sein Schwager Hartmann Christoph Becker (1681–1739) war Geheimer Rat und Vizekanzler in Aurich, zunächst Mitarbeiter von Brenneysen, dann zeitweilig sein Gegenspieler. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er 1727 in Aurich Foelke Isabella Tammena (* 10. März 1671; † 26. September 1758), sie war die Witwe des Administrators Hermann Arnold von Lengering (†1726). Sein Sohn Georg Karl Brenneysen (1730–1768) war von 1763 bis 1768 fürstlicher Regierungsrat.

Als Fürst Georg Albrecht am 11. Juni 1734 starb, übernahm Carl Edzard im Alter von 18 Jahren die Amtsgeschäfte als letzter noch lebender Nachkomme von Georg Albrecht. Auch er konnte die Konflikte mit den Ständen jedoch nicht lösen. Zu dieser Zeit wurden die Weichen für die Machtübernahme Preußens in Ostfriesland gestellt. Eine bedeutende Stellung hierbei nahm die Stadt Emden ein, die nach dem Appell-Krieg politisch isoliert und wirtschaftlich stark geschwächt war. Emden wollte seine Stellung als „ständische Hauptstadt“ und Handelsmetropole zurück und setzte dafür ab 1740 auf preußische Hilfe. Die wirtschaftliche Position und die bestehenden Privilegien Emdens sollten vertraglich gestützt werden, worauf die Ostfriesischen Stände im Gegenzug die preußische Anwartschaft in Ostfriesland anerkannten. Am 14. März 1744 wurden mit dem Abschluss von zwei Verträgen vornehmlich wirtschaftliche Regelungen vereinbart. Des Weiteren stützte sich Preußen auf das von Kaiser Leopold I. 1694 ausgestellte Recht auf Belehnung des Fürstentums Ostfriesland für den Fall fehlender männlicher Erben. Trotz des Widerstands des Königreichs Hannover sollte sich Preußen im Bemühen um Ostfriesland durchsetzen. Nach dem Tode des letzten Herrschers aus dem Hause Cirksena übernahm Friedrich der Große 1744 Ostfriesland.